Volleyball – Regionalliga – Damen 1

Zum letzten Spiel der Saison 2021/2022 empfangen die Volleyballerinnen des SV Hahnbach in der Regionalliga Südost am Dienstag, 5. April um 20 Uhr den TSV Zirndorf. Dass die Begegnung unter der Woche und zu dieser späten Stunde stattfindet, ist Corona geschuldet, da sowohl der ursprüngliche als auch der neu terminierte Termin verschoben werden mussten. Mit dem TSV kehrt Hahnbachs Ex-Trainer Reinhard Schön an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er kennt seine ehemaligen Spielerinnen in- und auswendig und wird sicherlich Zählbares aus Hahnbach mit nach Hause nehmen wollen. So rechnet man im Hahnbacher Lager mit einer intensiven und emotionalen Begegnung. Ein besonderes Spiel wird es aber in jedem Fall für vier Spielerinnen der Heimmannschaft, da sie zum letzten Mal für den SVH am Netz stehen. Zuspielerin Elli Kiehn, die bereits unter Trainer Schön im Team stand und nach einem Jahr in Fürth noch ein Mal in Hahnbach zusammen mit Celine Schüll Regie führte, verlässt die Oberpfälzerinnen aus beruflichen Gründen. Verletzungsbedingt kann sie leider am Dienstag nicht auflaufen, wird aber ihr Team lautstark von der Bank aus unterstützen. Katrin Rühl, die 2016 aus Neumarkt zum SVH wechselte und sowohl auf der Diagonalposition als auch auf der Mitte zum Einsatz kam, hat sich entschlossen, ihre Volleyballschuhe an den Nagel zu hängen. 300 bzw. 400 Spiele absolvierten Cornelia Sollfrank und die langjährige Kapitänin Anna Geilersdörfer, geb. Dotzler für die Schwarz-Gelben. Dass beide ihre Karriere nun beenden, kann sich Trainer Sigi Meier eigentlich noch gar nicht richtig vorstellen. Sollfrank kehrte 2011 von der VG Sulzbach-Rosenberg nach Hahnbach zurück und ist unbestritten eine der besten Diagonalangreiferinnen in der Regionalliga. Für Außenangreiferin Anna Geilersdörfer gab es von Jugend an nur den SVH. Sie war über Jahre hinweg der Kopf der Mannschaft und der verlängerte Arm des Trainers auf dem Spielfeld. “Anna und ich tickten von Anfang an (seit 2010) gleich“, so Meier.  Deswegen freut es ihn besonders, dass sie sich nach ihrer aktiven Zeit als Trainerin und Organisatorin in der Abteilung gestaltend einbringen will. Nach dem Match gegen Zirndorf werden Team und Abteilungsleitung die vier Genannten vor einer hoffentlich trotz des Werktagtermins großen Kulisse verabschieden. Für die nahe Zukunft gilt es nun für die Verantwortlichen des SVH nach dem tiefgreifenden Abgang von einem Drittel der Mannschaft, die entstehenden Lücken im Team neu zu besetzen mit geeigneten Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft oder aber mit Zugängen durch externe Spielerinnen, um auch in der kommenden Saison eine wettbewerbsfähige Regionalligamannschaft stellen zu können.

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