Volleyball -Landesliga – Damen 2

Einstand nach Maß!
Am Samstag empfing zum ersten Landesligaspieltag der SV Hahnbach 2, den SV DJK/TuS Grafenwöhr und die VG Hof in der Josef-Graf-Halle.
Der Gastgeber begann sehr nervös und ließ Grafenwöhr schnell mit 7:3 davon ziehen. Der Hahnbacher Block und die Abwehr bekam die extrem longline bzw diagonal geschlagenen Bälle des Gegners nicht richtig in Griff. Auch im Angriff verwehrte der gut und groß stehende Block des SV DJK/TuS direkte Punkte. Trotzdem ging Satz 1 knapp mit 25:23 an Hahnbach. Durch diesem Sat6gewinn ging das Team mit mehr Selbstbewusstsein in den 2. Satz und führte schnell mit 6:2, doch die Reiter-Truppe gab nicht auf, holte durch gute Blockarbeit und Angriffe Punkt um Punkt und hatte schließlich mit 25:18 die Nase vorn. Nun stellte Trainerin Lederer um, brachte mit Sandra Ringel und Sabine Winkler zwei groß gewachsene Spielrinnen auf Diagonal und Außen. Jetzt war es der SVH, der durch sein sehr variables Spiel immer öfter den gegnerischen Block ausschaltete, die Abwehr sich auf die Angriffe von Grafenwöhr eingestellt hatte und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Satz mit 25:19 holte. In Satz 4 zeigten die Hahnbacher Mädchen endlich, dass sie vor allem im Aufschlag sehr stark sind. Serien von Julia Polito und Nicole Bäumler verhalfen zu einem klaren 25:13 Satz- und Spielgewinn.
Ganz anders präsentierte sich die VG Hof, deren Spielerinnen kleiner aber wesentlich wuseliger am Feld unterwegs waren. Die zahlreichen Zuschauer sahen sehr lange Ballwechsel, die viel Kraft kosteten, trotzdem setzte dich der SVH knapp mit 25:23 durch. Ab Satz 2 gelang auf Hahnbacher Seite fast alles, ob Schnellangriffe über die Mitte, Rückraum, Außen, Diagonal, alles führte zu einen Punkt. Kam trotzdem ein Ball zurück hatte die Abwehr um Libera Marie Heidlinger das Geschehen fest im Griff. Satz 2 und 3 gingen mit -12 und -13 klar an Hahnbach und somit stehen schon mal 6 Punkte auf der Habenseite des SVH.
Chancenlos waren die Hahnbacher Mädchen beim heutigen Landesfinale in Memmelsdorf. Die Losfee in Form von 1. Bürgermeister aus Memmelsdorf wollte es, dass im Halbfinale kein Geringerer als der Bundesligist AllgäuStrom Vollys Sonthofen am Netz gegenüber stand. Die Allgäuer waren angefangen von der Größe bis hin zum Angriff in allen Belangen dem Landesligisten haushoch überlegen. Trotzdem erreichten die Vilstaler ihr Ziel „Schneiderfrei“ zu Belieben mit 10:25 und 11:25 und hakten die Niederlage schnell ab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.