Volleyball – Regionalliga – Damen 1

Zum letzten Spiel der Saison 2021/2022 empfingen die Volleyballerinnen des SV Hahnbach in der Regionalliga Südost am Dienstagabend die Mannschaft des TSV Zirndorf mit Hahnbachs Ex-Trainer Reinhard Schön an der Seitenlinie. Vor einer stattlichen Kulisse entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, ehe Mitte des Satzes das Pendel auf die Hahnbacher Seite ausschlug. Grund dafür waren zum einen gute Aufschläge auf Seite des SVH, aber auch eine oftmals perfekte Annahme um Libera Marie Heidlinger, die es Zuspielerin Celine Schüll ein ums andere Mal ermöglichte, ihre Angreiferinnen Anna Geilersdörfer und Lisa Kölbel auf den Außenpositionen sowie Lena Meier auf der Diagonalen gut in Szene zu setzen. Zudem gelang es dem Block um Lisa Großmann und Kapitänin Julia Polito immer öfter, die Angriffe der Damen aus Mittelfranken effektiv zu entschärfen. Ein 25:21 war der verdiente Lohn und nach diesem Satzgewinn spielte die SVH-Truppe unter dem Motto „#oneteam“ befreit auf und sicherte sich die beiden nächsten Abschnitte mit jeweils 25:16, wobei Elli Kiehn mit guten Aufschlägen ihren Teil zum klaren Erfolg beitrug, Katrin Rühl sich nahtlos ins Team einfügte und Libera Corinna Dengl auf ihrer Position überzeugte. Mit diesem Sieg kletterten die SVH-lerinnen, bei denen Außenangreiferin Lorena Tilgen auf ärztliches Anraten hin als Scout auf der Bank saß, in der Tabelle auf den dritten Platz. Nach dem Abpfiff übernahm dann Abteilungsleiterin Monika Hecken-Emmel die Verabschiedung von Elli Kiehn, Katrin Rühl, Cornelia Sollfrank und Anna Geilersdörfer und überreichte einen floralen Gruß im Namen des SVH. Mannschaftsführerin Julia Polito übergab den drei Anwesenden (Sollfrank musste erkrankt passen) eine durch alle Teammitglieder gestaltete Collage, wobei so manche Träne zum Ende einer gemeinsamen Ära floss. Zudem ließen es sich ehemalige Mitspielerinnen nicht nehmen, mit Blumen Danke zu sagen für eine unvergesslich schöne Zeit. Für das Trainerteam Meier/Lindauer heißt es nun eine neue Mannschaft zu formen, um auch in der nächsten Saison in der viert höchsten deutschen Liga bestehen zu können.

Volleyball – Regionalliga – Damen 1

Zum letzten Spiel der Saison 2021/2022 empfangen die Volleyballerinnen des SV Hahnbach in der Regionalliga Südost am Dienstag, 5. April um 20 Uhr den TSV Zirndorf. Dass die Begegnung unter der Woche und zu dieser späten Stunde stattfindet, ist Corona geschuldet, da sowohl der ursprüngliche als auch der neu terminierte Termin verschoben werden mussten. Mit dem TSV kehrt Hahnbachs Ex-Trainer Reinhard Schön an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er kennt seine ehemaligen Spielerinnen in- und auswendig und wird sicherlich Zählbares aus Hahnbach mit nach Hause nehmen wollen. So rechnet man im Hahnbacher Lager mit einer intensiven und emotionalen Begegnung. Ein besonderes Spiel wird es aber in jedem Fall für vier Spielerinnen der Heimmannschaft, da sie zum letzten Mal für den SVH am Netz stehen. Zuspielerin Elli Kiehn, die bereits unter Trainer Schön im Team stand und nach einem Jahr in Fürth noch ein Mal in Hahnbach zusammen mit Celine Schüll Regie führte, verlässt die Oberpfälzerinnen aus beruflichen Gründen. Verletzungsbedingt kann sie leider am Dienstag nicht auflaufen, wird aber ihr Team lautstark von der Bank aus unterstützen. Katrin Rühl, die 2016 aus Neumarkt zum SVH wechselte und sowohl auf der Diagonalposition als auch auf der Mitte zum Einsatz kam, hat sich entschlossen, ihre Volleyballschuhe an den Nagel zu hängen. 300 bzw. 400 Spiele absolvierten Cornelia Sollfrank und die langjährige Kapitänin Anna Geilersdörfer, geb. Dotzler für die Schwarz-Gelben. Dass beide ihre Karriere nun beenden, kann sich Trainer Sigi Meier eigentlich noch gar nicht richtig vorstellen. Sollfrank kehrte 2011 von der VG Sulzbach-Rosenberg nach Hahnbach zurück und ist unbestritten eine der besten Diagonalangreiferinnen in der Regionalliga. Für Außenangreiferin Anna Geilersdörfer gab es von Jugend an nur den SVH. Sie war über Jahre hinweg der Kopf der Mannschaft und der verlängerte Arm des Trainers auf dem Spielfeld. “Anna und ich tickten von Anfang an (seit 2010) gleich“, so Meier.  Deswegen freut es ihn besonders, dass sie sich nach ihrer aktiven Zeit als Trainerin und Organisatorin in der Abteilung gestaltend einbringen will. Nach dem Match gegen Zirndorf werden Team und Abteilungsleitung die vier Genannten vor einer hoffentlich trotz des Werktagtermins großen Kulisse verabschieden. Für die nahe Zukunft gilt es nun für die Verantwortlichen des SVH nach dem tiefgreifenden Abgang von einem Drittel der Mannschaft, die entstehenden Lücken im Team neu zu besetzen mit geeigneten Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft oder aber mit Zugängen durch externe Spielerinnen, um auch in der kommenden Saison eine wettbewerbsfähige Regionalligamannschaft stellen zu können.

Volleyball – Regionalliga – Damen 1

Am Sonntag, 3. April empfingen die Volleyballerinnen des SV Hahnbach in der Regionalliga Südost den SV Schwarz-München in der heimischen Josef-Graf-Halle. Lautstark unterstützt von ihren Fans landeten die SVH-Girls einen letztlich verdienten 3:1 Sieg und festigten damit ihren vierten Tabellenplatz. Dabei musste die Heimmannschaft das verletzungsbedingte Fehlen von Zuspielerin Elli Kiehn und den kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall von Diagonalspielerin Cornelia Sollfrank kompensieren. Für sie sprangen Celine Schüll als Spielgestalterin und Lena Meier auf der Diagonalposition in die Bresche. Nach einer überstandenen Erkältung stand Lorena Tilgen wieder im Kader und verhalf ihrem Team mit einem gelungenen Kurzeinsatz zum Ende des ersten Durchgangs zum 25:21 Satzgewinn. Vorausgegangen war ein Auf und Ab auf beiden Seiten, wobei der SVH mit etlichen Aufschlagfehlern die Münchnerinnen immer wieder heran kommen ließ. Trainer Sigi Meier forderte deswegen auch beim Seitenwechsel eine deutliche Fehlerreduzierung in diesem Bereich. Seinen Appell nahmen sich seine Damen zu Herzen und prompt sprang ein deutliches 25:15 für die Hahnbacherinnen dabei heraus. Wer nun glaubte, der Drop wäre gelutscht, der wurde im dritten Abschnitt eines Besseren belehrt. Eine zunehmende Annahmeschwäche auf Seiten des SVH brachte Schwarz-Weiß zurück ins Spiel und die Gäste ließen sich nicht zwei Mal bitten und verkürzten mit 19 :25 auf 1:2 nach Sätzen. Wachgerüttelt durch den unnötigen Satzverlust brachten die SVH-Damen nun wieder mehr Druck in ihre Aktionen und mit einem 25:11 sicherten sie sich weitere drei Punkte auf dem Habenkonto.

SVH: Corinna Dengl, Anna Geilersdörfer, Lisa Großmann, Marie Heidlinger, Lisa Kölbel, Lena Meier, Julia Polito, Katrin Rühl, Celine Schüll und Lorena Tilgen.

Volleyball – Regionalliga – Damen 1

Hahnbach (msd). Am Sonntag, 3. April empfangen die Regionalligavolleyballerinnen des SV Hahnbach um 15 Uhr die Vertretung des SV Schwarz-Weiß München in der heimischen Josef-Graf-Halle. Obwohl die Münchnerinnen bei zwei ausstehenden Spielen den SVH rein rechnerisch nicht mehr in der Tabelle überholen können, fordert Trainer Sigi Meier von seinen Damen noch ein Mal volle Konzentration und Einsatzbereitschaft. Zwar hat sein Team den Vergleich in der Landeshauptstadt zu Beginn des Jahres gewonnen und Schwarz-Weiß letztes Wochenende in Zirndorf verloren, aber der SV SW hat in dieser Saison auch Gegner wie Regenstauf und Kleinaitingen bezwungen, so dass die Begegnung kein Selbstläufer werden dürfte. Verzichten muss der SVH-Express dieses Mal verletzungsbedingt auf Zuspielerin Elli Kiehn. Ob es für Außenangreiferin Lorena Tilgen nach einer hartnäckigen Erkältung zum Sprung in den Kader reicht, wird sich wahrscheinlich erst am Spieltag selbst entscheiden. Ansonsten steht dem Trainergespann Meier/Lindauer der gesamte restliche Kader zur Verfügung. Da auf Grund der Coronaregelungen wieder eine Vollbelegung der Zuschauerplätze möglich ist, hoffen Staff und Spielerinnen auf möglichst viele Fans, die das Team lautstark unterstützen.

Volleyball – Regionalliga – Damen 1

Ein hartes Wochenende haben die Volleyballerinnen des SV Hahnbach in der Regionalliga Südost hinter sich. Am Freitagabend um 20 Uhr gastierten sie beim TB/ASV Regenstauf. Das Hinspiel des Oberpfalzderbys verlor man noch 0:3, weshalb es nun galt, diese Niederlage wieder gut zu machen. Das intensive Spiel war geprägt von Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Vor allem der instabile Block und die zeitweise wackelige Annahme auf Seiten der SVH-Damen ließ sie nicht zu ihrem gewohnten Spielrhythmus finden. Die druckvollen Aufschläge der Regenstauferinnen verhinderten anfangs oft einen geordneten Spielaufbau, so dass dieser mit 19:25 an die Gastgeberinnen ging. Gleich zu Beginn des folgenden Abschnitts aber gingen die Hahnbacherinnen durch eine Aufschlagserie von Celine Schüll mit 4:0 in Führung und wollten sich diese auch nicht mehr nehmen lassen. Die Annahme stabilisierte sich langsam und so holten sie den zweiten Durchgang mit 25:22. Im dritten Satz dominierte dann aber wieder Regenstauf das Spielgeschehen. Besonders ihre Diagonalangreiferin Emily Metzger war an diesem Tag kaum aufzuhalten. Die Folge: ein deutlicher Satzgewinn für die Mannschaft von Trainer Vincent Moder (16:25). In Satz vier erwischten die Damen aus Hahnbach zunächst einen rabenschwarzen Start. Die starken Aufschläge der Gegnerinnen brachte die Annahme ins Wackeln und so lag man schnell mit einem 6-Punkte Rückstand hinten. Doch die Mannschaft um Kapitänin Julia Polito wollte diesen Satz nicht einfach so kampflos hergeben. Ab Mitte des Satzes starteten Cornelia Sollfrank und Lisa Kölbel durch wirkungsvolle Aufschläge die Aufholjagd und verunsicherten so wiederum den Annahmeriegel auf der gegnerischen Seite.  Der Kampfgeist war nun geweckt und in spannenden Spielzügen setzten sich am Ende die Regionalligadamen aus Hahnbach mit 25:19 durch. Damit musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. In diesen startete der SVH gut und führte folgerichtig mit 8:5 beim Seitenwechsel. Zum Ende hin aber ließen leider die Konzentration und vielleicht auch die Kraft nach fünf harten Sätzen nach und der SVH verlor nach fast zwei Stunden Spielzeit schließlich mit 13:15 und 2:3 im Endergebnis.

Am Samstagnachmittag stand bereits um 16 Uhr das nächste Spiel beim SV Esting auf dem Programm. Die Mannschaft aus Oberbayern war in letzter Zeit von Corona und Verletzungspech geplagt, weshalb sie nur mit sieben Spielerinnen antreten konnte. Nichtsdestotrotz warnte Trainer Sigi Meier vor dem abwehrstarken Team und forderte höchste Konzentration und Wachsamkeit von seinen Spielerinnen. Diese hielt die SVH-Crew im ersten Satz auch hoch und die diesmal recht stabile Annahme ermöglichte ihr einen variablen Spielaufbau und den damit verbundenen Satzgewinn (25:19). Im nächsten Satz machte sich dann die gute Abwehrleistung der Estinger Damen bemerkbar und viele Ungenauigkeiten auf Seiten der Vilstalerinnen führten am Ende zum 1:1-Satzausgleich (23:25). Im dritten und vierten Abschnitt war jedoch der Siegeswille der Mannschaft von Trainer Meier deutlich spürbar und man legte nun ordentlich an Tempo zu. Besonders effektiv war dabei das Zusammenspiel zwischen Zuspielerin Elisabeth Kiehn und Mittelblockerin Julia Polito, die nahezu jeden Schnellangriff in einen Punkt verwandelte. Am Ende gingen beide Durchgänge deutlich an die Hahnbacherinnen (25:17 und 25:15), so dass eine zufriedenstellende 4-Punkte Ausbeute am Ende des kräfteraubenden Doppelspieltages zu Buche stand.

Für den SVH spielten: Corinna Dengl, Lisa Großmann, Anna Geilersdörfer, Marie Heidlinger (nur Samstag), Lisa Kölbel, Elisabeth Kiehn, Lena Meier, Julia Polito, Katrin Rühl, Sandra Ringel (nur Freitag), Celine Schüll, Cornelia Sollfrank.